KfW Programm 275   & Speicher Förderung


KfW-Programm Erneuerbare Energien "Speicher"

Förderziel


Das KfW-Programm Erneuerbare Energien "Speicher" unterstützt die Nutzung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage, die an das elektrische Netz angeschlossen ist, durch zinsgünstige Darlehen der KfW und durch Tilgungszuschüsse, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert werden.

Mit diesem Programm soll die Markt- und Technologieentwicklung von Batteriespeichersystemen angeregt werden. Die geförderten Systeme leisten einen Beitrag zur besseren Integration von kleinen bis mittelgroßen Photovoltaikanlagen in das Stromnetz.


Download
KfW Programm 275 & Förderung Solar-Speicher durch BMI - Zusammenfassung
info Speicherförderung 2016.pdf
Adobe Acrobat Dokument 1.1 MB

Förderung Solarstrom Speicher

Tilgungszuschuss

Die Tilgungszuschüsse in diesem KfW-Programm werden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) finanziert und wird berechnet als Anteil an den förderfähigen Kosten des Batteriespeichersystems. Er reduziert Ihre Kreditschuld und verkürzt so die Laufzeit des Kredites. Die Höhe des Tilgungszuschusses ist dabei degressiv ausgestaltet und Abhängig vom Zeitpunkt der Beantragung. Eine Auszahlung des Tilgungszuschusses erfolgt nicht.

Antragszeitraum Höhe Tilgungszuschuss
01.07.2016 - 31.12.2016  22%
01.01.2017 - 30.06.2017 19%
01.07.2017 - 31.12.2017 16%
01.01.2018 - 30.06.2018 13%
01.07.2018 - 31.12.2018 (Programmende) 10%
  • Kredit von bis zu 100% der Investitionssumme für das Batteriespeichersystem und die Photovoltaikanlage
  • Attraktive Zinsen
  • Tilgungszuschuss von bis zu 22% der förderfähigen Kosten
  • Laufzeit und Zinsbindung bis zu 20 Jahre möglich


Fördervoraussetzungen

Die finanzielle Förderung von PV-Speichern ist an Voraussetzungen geknüpft, die die nachhaltige Entwicklung der Technologie begünstigen und einen netzentlastenden Betrieb der Anlagen garantieren sollen.

nachfolgend eine kurze Zusammenfassung der für die meisten Privathaushalte zutreffenden Punkte:

  • Gefördert werden können Batteriespeicher die zusammen mit einer neu installierten PV-Anlage angeschafft werden.
  • Außerdem erhalten PV-Anlagen die nach dem 31.12.2012 in Betrieb genommen wurden die Förderung für eine Speichernachrüstung wenn zwischen Inbetriebnahme der Solaranlage und des PV-Speichers ein Zeitraum von mindestens 6 Monaten liegt.
  • Die maximal förderfähige PV-Anlagennennleistung beträgt 30 kW.
  • Pro PV-Anlage wird nur ein Solarstromspeicher gefördert.
  • Anlagenbetreiber verpflichten sich zu einer dauerhaften Begrenzung ihrer Einspeiseleistung in das Stromnetz auf 50% der installierten PV-Leistung. Dies gilt für die gesamte Lebensdauer der Photovoltaikanlage, auch bei einem Weiterbetrieb der Anlage ohne Speicher.
  • Anlagenbetreiber verpflichten sich zu einer Teilnahme an einem wissenschaftlichen Monitoringprogramm. Als Teil des Monitoring-programms werden unter anderem Leistungs- und Betriebsdaten der installierten Systeme über das Webportal www.speichermonitoring.de abgefragt und anonymisiert zu wissenschaftlichen Auswertungen herangezogen. 
  • Der Wechselrichter der PV-Anlage, bzw. des Batteriespeichers muss eine offene Schnittstelle zur Fernparametrierung des Systems aufweisen um ggf. dynamisch netzstabilisierend tätig werden zu können. Ein Eingriff in das System kann grundsätzlich jedoch nur mit ausdrücklicher Zustimmung des Betreibers erfolgen.
  • Geförderte Speicher müssen durch den Hersteller mit einer Zeitwertersatzgarantie von mindestens 10 Jahren ausgestattet.
  • Gebrauchte PV-Speicher, Prototypen oder Batteriespeicher aus Eigenbau erhalten keine Förderung.

Das Monitoringprogramm

Im Rahmen des Förderprogrammes für stationäre und dezentrale Batteriespeicher ist die Teilnahme an einem wissenschaftlichen Monitoringprogramm für alle geförderten Anlagenbetreiber verpflichtend. Alle im Rahmen des Marktanreizprogrammes geförderten PV-Speicheranlagen müssen auf der Website www.speichermonitoring.de registriert werden um Anspruch auf einen Tilgungszuschuss zu erhalten.

Im Verlauf des Registrierungsprozesses werden dabei anonymisiert die technischen Daten der Anlagen erhoben und wissenschaftlich aufbereitet.